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Aktuelle Informationen :

  • Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen. Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,
  • SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand. Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales
  • Etappensieg für die Freiheit des Internets. Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer
 

Stollenwasser für den Schinderweiher :

Ortsverein

Mangelnder Regen führt zu Problemen im Naturfreibad

Die Wasserversorgung des Schin¬derweihers war jetzt Thema bei der Mit¬gliederversammlung des SPD-Ortsvereins Mudersbach-Niederschelderhütte. Dr. Berthold Mengel als Sprecher der Verbandsgemeinderatsfraktion erinnerte da¬ran, dass der Schindebach eigentlich nicht Zuleitung für das Naturfreibad dienen könne, sondern per Gutachten als Mittelgebirgsbach ausgewiesen sei. Sollte die re¬genarme Zeit weiter anhalten, führe der Bach nicht mehr genügend Wasser zum Befüllen des Weihers. Mengel: „Wenn nicht viel Regen fällt, dann wird die Ortsgemeinde ein Problem bekommen."
Der Sozialdemokrat beklagte auch, dass der Schindebach im Quellgebiet mehrfach untergraben worden sei. Für Dr. Mengel steht fest, dass der Schinderwei¬her ein „unverzichtbarer Teil der Ortsge¬meinde Mudersbach ist". Man müsse sich dringend Gedanken darüber machen, wie man eine zuverlässige Wasserversorgung garantieren könne. Eine Frischwasserzu¬fuhr werde nicht ausreichen. Für Mengel wäre es durchaus eine Alternative, den un¬teren Schindestollen, der viel Wasser führe, als Reservoir anzuzapfen.
Klaus Schweisfurth, seines Zeichens Vorsitzender des Fördervereins des Natur¬freibades, räumte ein, dass man seit Be¬stehen des Vereins immer nach Lösungen gesucht habe, damit dem Bad mehr Wasser zugeführt werden könne. Zurzeit liefere der Verein Wasserwerk Mudersbach das wichtige Nass. Das sei der Weiher wert, aber es gebe sicherlich preiswertere Lö¬sungen. Kritisch sieht Schweisfurth viel¬mehr die Tatsache, dass der Wasserverein in der Wittersbach Wasser ableite. „Da ver¬laufen die Wasser, die mal in den Schindebach liefen", kritisierte Dr. Mengel und un¬termauerte seine Anregung: „Die SPD sollte nach einer vernünftigen Lösung su¬chen."

Karl-Heinz Haepp, Sprecher der Ortsgemeinderatsfraktion, sprach in der Versammlung unter anderem die Ortsduchfahrt in Niederschelderhütte und die Zuschussanträge für eine Park-and-ride-Anlage am Bahnhof an: „Leider sind wir kein RE 9-Haltepunkt, dann würde das schneller laufen." Auch die erneut von den Sozialdemokraten im Landtagswahlkampf aufgegriffenen Probleme in der Bahnhof¬straße waren ein Thema. In Richtung der Fa. Patz sei von der Gemeinde ein Grund¬stück erworben worden, wo man Aus¬weichbuchten schaffen könne, so Haepp. Das allein reiche aber noch lange nicht aus, um die Situation zu entschärfen.

Zum Stichwort wiederkehrende Bei¬träge beim Straßenausbau betonte Haepp, dass die Menschen unbedingt mit einbezo¬gen werden müssten. Es soll eine Befra¬gung der Grundstückseigentümer geben, also der potenziellen Beitragszahler.

Auch wenn der Fraktionssprecher in der Mehrzweckhalle eine „historische Standortfehlentscheidung" sieht, so zeigte er sich dennoch froh darüber, dass es zügig weitergeht. Die darunter liegenden Grundstücke seien nicht mehr für den ur¬sprünglichen Zweck (Betreutes Wohnen) bestimmt, aber „was damit geschieht, wis¬sen wir nicht."

In Sachen Kunstrasenplatz auf dem Dammicht hofft Haepp, dass das Vorhaben auf Kreisebene auf den ersten Platz für Großprojekte komme. „Wir hoffen nicht, dass unser Projekt von irgendwelchen Sparmaßnahmen betroffen sein wird", sagte der Sozialdemokrat mit Blick auf die Koalitionsvereinbarungen in Mainz.

Wie bereits berichtet, war auf der Jah¬reshauptversammlung Karl Philipp Schmal zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Der 25-Jährige, der selbst bereits mit 14 Jahren der Partei beitrat, hatte die schöne Aufgabe, langjährige Mitglieder zu ehren: Seit 40 Jahren ist Rainer Stelkens in der SPD organisiert. 25 Jahre sind es bei Karl-Keinz Haepp. Für eine zehnjährige Zugehörigkeit wurde Martin Scholz ge¬ehrt.

Siegener Zeitung (rai) am 24.05.2011

 

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