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Aktuelle Informationen :

  • Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit. Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über
  • Künstliche Intelligenz für alle. Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung
  • Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen. Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,
 

Karl-Philipp Schmal neuer Vorsitzender :

Ortsverein

Der 25-Jährige löst Hamsa Vogt ab, der den Ortsverein wieder in ruhigeres Fahrwasser geführt hatte.

Einen neuen Vorsitzenden hat seit Freitagabend der SPD-Ortsverein Mudersbach-Niederschelderhütte: Der 25-Jährige Karl Philipp Schmal steht künftig an der Spitze. Einstimmig votierten die Sozialdemokraten bei der Mitgliederversammlung in der Begegungsstätte am Wald für den Nachfolger von Hamsa Vogt. Vor zwei Jahren erst war der heute 47-Jährige zum Vorsitzenden gewählt worden, "weil wir sehr viel Unruhe hatten", wie er rückblickend feststellte. Für viel Wirbel hatte damals der Rückzieher des sozialdemokratischen Ortsbürgermeister-Kandidaten gesorgt.

In "ernster Situation" übernommen

Einigkeit herrschte in der Versammlung darüber, dass es Hamsa Vogt gelungen ist, den Ortsverein wieder zu stabilisieren. Versammlungsleiter Ulrich Steffens dankte Vogt, der den Verein in einer "ernsten Situation" übernommen und viel Ruhe reingebracht habe. In den vergangenen Monaten seien die Aktivitäten vom Landtagswahlkampf geprägt gewesen - und hier zog der bisherige Vorsitzende eine gute Bilanz: Im Einzugsgebiet des Ortsvereins habe man ein gutes Ergebnis eingefahren. Und von den Stimmen, die der SPD-Kandidat Dr. Matthias Krell in der Verbandsgemeinde Kirchen erhalten habe, seien ein Viertel aus Mudersbach gekommen.

Politisches Profil schärfen

Berufliche und private Gründe führte Vogt an, nun nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. Aus seiner Sicht sei es zudem vorteilhaft, wenn die Führung des Ortsvereins jemand übernehme, der selbst ein Ratsmandat inne habe. Der neue Vorsitzende Schmal kam 2007 als Nachrücker in den Rat. Ein Augenmerk möchte er auf die Mitgliederwerbung richten. Denn es gehe nun auch schon darum, sich auf die Kommunalwahl 2014 und die Aufstellung der Listen vorzubereiten. "Es ist wichtig, die Leute mitzunehmen und zu motivieren", sagte der Jurist, der das kommunalpolitische Profil des Ortsvereins weiter schärfen möchte. Die Rolle des Ortsvereins sieht er als Mittler zwischen der Bevölkerung und den Entscheidungen im Rat.

Schäning und Starka die Stellvertreter

Neu gewählt wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Albert Schäning und Peter Starka. Kassierer bleibt Martin Scholz, Geschäftsführer Klaus Schweisfurth. Die Beisitzer sind Renate Otto, Brigitte Utsch, Rainer Stelkens und Oliver Debus.

Mengel mahnt mehr Sachlichkeit an

In seinem Bericht aus der Verbandsgemeinde skizzierte Fraktionssprecher Dr. Berthold Mengel den Prozess an der Grundschule Niederschelderhütte hin zu einer Ganztagsschule in Angebotsform. Er geht davon aus, dass die Grundschule Brachbach zum neuen Schuljahr in eine offene Ganztagsschule umgewandelt werden kann. "Dann werden wir von sechs Grundschulen in der Verbandsgemeinde vier als Ganztagsschule haben, das kann sich in Rheinland-Pfalz sehen lassen." Nachdem "der Kreis angeblich zehn Jahre dran war, ohne etwas hinzukriegen", so Mengel zum Thema "Siegtalradweg", zeige die nun praktizierte Regie der Verbandsgemeinde, dass das Projekt schnell und konstruktiv Fahrt aufnehme. Vermutlich würden in den Nachtragshaushalt 60 000 Euro für die Planung eingestellt. An die SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat appellierte Mengel, sich nicht am "allgemeinen Schienbeintreten" gegen Bürgermeister Jens Stötzel zu beteiligen. Wie die CDU den Bürgermeister öffentlich beschädige, ist für den Fraktionsvorsitzenden eine "Art der Demontage". Er befürchtet dadurch auch einen Schaden für die gesamte Verbandsgemeinde Kirchen und plädiert daher für einen deutlich gemäßigteren Umgangston. "Was hier geschieht, hat nichts mit konstruktiver Kritik zu tun, das ist einfach nur schofelig", sagte Mengel Diese Einschätzung teilten auch die Genossen vor Ort. Franz Bauschert meinte, es sei unfair gewesen, den nicht anwesenden Bürgermeister Stötzel während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung anzugehen (weiterer Bericht folgt).

Siegener Zeitung (rai) am22.05.2011

 

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