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Aktuelle Informationen :

  • Bundesparteitag in Bonn – SPD tritt in Koalitionsverhandlungen ein. Das ist gelebte Demokratie. Nach einer leidenschaftlichen und kontroversen Debatte hat der SPD-Parteitag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU. Über 3.000 Delegierte und Gäste haben in einer emotionalen Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die SPD gerungen und das Für und Wider von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU diskutiert. „Lebendige Demokratie“, so beschrieb
  • Andrea Nahles zur Debatte in der SPD und zum Erneuerungsprozess. Andrea Nahles im Interview mit der Welt am Sonntag Andrea Nahles bekräftigt die Notwendigkeit, die SPD zu erneuern. Dazu müsse man aber nicht in der Opposition sein. Das gesamte Interview auf spdfraktion.de
  • Garantie des Rentenniveaus ist wichtig und ein großer Fortschritt. Katja Mast, SPD-Fraktionsvizin, erläutert, warum die Sondierungsergebnisse mit der Union in der Rentenpolitik so wichtig sind. Die SPD hat sich gegen den Widerstand der CDU/CSU durchgesetzt und für mehr soziale Sicherheit gesorgt. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf die Rente verlassen können. Dafür hat die SPD in den Sondierungen gesorgt: Noch
 

Stollenwasser für den Schinderweiher :

Ortsverein

Mangelnder Regen führt zu Problemen im Naturfreibad

Die Wasserversorgung des Schin¬derweihers war jetzt Thema bei der Mit¬gliederversammlung des SPD-Ortsvereins Mudersbach-Niederschelderhütte. Dr. Berthold Mengel als Sprecher der Verbandsgemeinderatsfraktion erinnerte da¬ran, dass der Schindebach eigentlich nicht Zuleitung für das Naturfreibad dienen könne, sondern per Gutachten als Mittelgebirgsbach ausgewiesen sei. Sollte die re¬genarme Zeit weiter anhalten, führe der Bach nicht mehr genügend Wasser zum Befüllen des Weihers. Mengel: „Wenn nicht viel Regen fällt, dann wird die Ortsgemeinde ein Problem bekommen."
Der Sozialdemokrat beklagte auch, dass der Schindebach im Quellgebiet mehrfach untergraben worden sei. Für Dr. Mengel steht fest, dass der Schinderwei¬her ein „unverzichtbarer Teil der Ortsge¬meinde Mudersbach ist". Man müsse sich dringend Gedanken darüber machen, wie man eine zuverlässige Wasserversorgung garantieren könne. Eine Frischwasserzu¬fuhr werde nicht ausreichen. Für Mengel wäre es durchaus eine Alternative, den un¬teren Schindestollen, der viel Wasser führe, als Reservoir anzuzapfen.
Klaus Schweisfurth, seines Zeichens Vorsitzender des Fördervereins des Natur¬freibades, räumte ein, dass man seit Be¬stehen des Vereins immer nach Lösungen gesucht habe, damit dem Bad mehr Wasser zugeführt werden könne. Zurzeit liefere der Verein Wasserwerk Mudersbach das wichtige Nass. Das sei der Weiher wert, aber es gebe sicherlich preiswertere Lö¬sungen. Kritisch sieht Schweisfurth viel¬mehr die Tatsache, dass der Wasserverein in der Wittersbach Wasser ableite. „Da ver¬laufen die Wasser, die mal in den Schindebach liefen", kritisierte Dr. Mengel und un¬termauerte seine Anregung: „Die SPD sollte nach einer vernünftigen Lösung su¬chen."

Karl-Heinz Haepp, Sprecher der Ortsgemeinderatsfraktion, sprach in der Versammlung unter anderem die Ortsduchfahrt in Niederschelderhütte und die Zuschussanträge für eine Park-and-ride-Anlage am Bahnhof an: „Leider sind wir kein RE 9-Haltepunkt, dann würde das schneller laufen." Auch die erneut von den Sozialdemokraten im Landtagswahlkampf aufgegriffenen Probleme in der Bahnhof¬straße waren ein Thema. In Richtung der Fa. Patz sei von der Gemeinde ein Grund¬stück erworben worden, wo man Aus¬weichbuchten schaffen könne, so Haepp. Das allein reiche aber noch lange nicht aus, um die Situation zu entschärfen.

Zum Stichwort wiederkehrende Bei¬träge beim Straßenausbau betonte Haepp, dass die Menschen unbedingt mit einbezo¬gen werden müssten. Es soll eine Befra¬gung der Grundstückseigentümer geben, also der potenziellen Beitragszahler.

Auch wenn der Fraktionssprecher in der Mehrzweckhalle eine „historische Standortfehlentscheidung" sieht, so zeigte er sich dennoch froh darüber, dass es zügig weitergeht. Die darunter liegenden Grundstücke seien nicht mehr für den ur¬sprünglichen Zweck (Betreutes Wohnen) bestimmt, aber „was damit geschieht, wis¬sen wir nicht."

In Sachen Kunstrasenplatz auf dem Dammicht hofft Haepp, dass das Vorhaben auf Kreisebene auf den ersten Platz für Großprojekte komme. „Wir hoffen nicht, dass unser Projekt von irgendwelchen Sparmaßnahmen betroffen sein wird", sagte der Sozialdemokrat mit Blick auf die Koalitionsvereinbarungen in Mainz.

Wie bereits berichtet, war auf der Jah¬reshauptversammlung Karl Philipp Schmal zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Der 25-Jährige, der selbst bereits mit 14 Jahren der Partei beitrat, hatte die schöne Aufgabe, langjährige Mitglieder zu ehren: Seit 40 Jahren ist Rainer Stelkens in der SPD organisiert. 25 Jahre sind es bei Karl-Keinz Haepp. Für eine zehnjährige Zugehörigkeit wurde Martin Scholz ge¬ehrt.

Siegener Zeitung (rai) am 24.05.2011

 

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