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Aktuelle Informationen :

  • Bundesparteitag in Bonn – SPD tritt in Koalitionsverhandlungen ein. Das ist gelebte Demokratie. Nach einer leidenschaftlichen und kontroversen Debatte hat der SPD-Parteitag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU. Über 3.000 Delegierte und Gäste haben in einer emotionalen Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die SPD gerungen und das Für und Wider von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU diskutiert. „Lebendige Demokratie“, so beschrieb
  • Andrea Nahles zur Debatte in der SPD und zum Erneuerungsprozess. Andrea Nahles im Interview mit der Welt am Sonntag Andrea Nahles bekräftigt die Notwendigkeit, die SPD zu erneuern. Dazu müsse man aber nicht in der Opposition sein. Das gesamte Interview auf spdfraktion.de
  • Garantie des Rentenniveaus ist wichtig und ein großer Fortschritt. Katja Mast, SPD-Fraktionsvizin, erläutert, warum die Sondierungsergebnisse mit der Union in der Rentenpolitik so wichtig sind. Die SPD hat sich gegen den Widerstand der CDU/CSU durchgesetzt und für mehr soziale Sicherheit gesorgt. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf die Rente verlassen können. Dafür hat die SPD in den Sondierungen gesorgt: Noch
 

SPD-Ortsvereine starten Initiative - Jugendliche als Krisenherd? :

Sozialpolitik

Niederschelden. Eine größere Gruppe von Jugendlichen trifft sich regelmäßig in Niederschelden. Anwohner finden die Jugendlichen beunruhigend.

Wohin mit einigen Dutzend Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die seit einigen Monaten in Niederschelden und Mudersbach für öffentlichen Ärger sorgen? Die Jugendlichen stammen aus dem Kreis Altenkirchen und aus dem Siegerland und treffen sich regelmäßig auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Niederscheldener Ortsmitte, um dort Alkohol zu trinken, und gelegentlich auch über die Stränge zu schlagen. Gerade am Wochenende sei es auch immer wieder zu Sachbeschädigungen gekommen, so Peter Mörbitz und Ingmar Schiltz (SPD Siegen) und Alex Schuhen (SPD Mudersbach). Die SPD reagierte mit ihrer Initiative auch auf massive Beschwerden und Ängste der Niederscheldener. Die SPD-Ortsvereine Siegen-Süd und Mudersbach wollen jetzt gemeinsam die Initiative ergreifen, um eine Eskalation zu vermeiden. In einem Antrag zur kommenden Jugendhilfeausschusssitzung des Siegener Rates will die SPD erreichen, dass die Jugendverwaltungen von Stadt und Kreis Altenkirchen die Situation an der rheinland-pfälzischen Landesgrenze gemeinsam analysieren Daraus soll dann ein gemeinsames Konzept entstehen, in dem die besondere Situation an der Landesgrenze berücksichtigt werden soll. Letztlich solle auch der Kontakt zu den Kreispolizeibehörden hergestellt werden, damit hier abgestimmt und flexibel vorgegangen werden könne. Denn gerade die Landes- und damit Behördengrenze mache ein Eingreifen schwierig. Erst die Kompetenzschwierigkeiten zwischen den Behörden machten den Treffpunkt Niederschelden ja erst interessant, sagte Peter Mörbitz, der SPD-Sprecher im Jugendhilfeausschuss, und erinnerte an die Schwierigkeiten bei einem Einsatz gegen Rechtsradikale vor einigen Jahren kurz hinter der Landesgrenze. Die Neonazis hatten damals eine türkische Familie bedroht. Mörbitz, im Hauptberuf Geschäftsführer der „Brücke”, einer nachbetreuenden Einrichtung der Jugendgerichtshilfe, berichtete, die Strukturen in der Jugendszene hätten sich in den vergangenen Jahren zunehmend verändert, hin zu dauerhafter Gewaltbereitschaft bei einigen Gruppen. Die Jugendämter sollen nach den Vorstellungen der SPD-Ortsvereine jetzt analysieren, welche Jugendlichen sich in Niederschelden treffen. Deutlich sei jedoch jetzt schon, dass Alkohol eine große Rolle spiele, und dass viele der Gruppenmitglieder durch Sportvereine oder Jugendgruppen nicht mehr aufgefangen werden. Einer bestimmten Gruppe oder Szene seien die Jugendlichen nicht zuzuordnen, es sei aber erkennbar, dass viele der Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen stammen.

Westfälische Rundschau (rai) am 08.11.2007

 

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