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Aktuelle Informationen :

  • Bundesparteitag in Bonn – SPD tritt in Koalitionsverhandlungen ein. Das ist gelebte Demokratie. Nach einer leidenschaftlichen und kontroversen Debatte hat der SPD-Parteitag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU. Über 3.000 Delegierte und Gäste haben in einer emotionalen Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die SPD gerungen und das Für und Wider von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU diskutiert. „Lebendige Demokratie“, so beschrieb
  • Andrea Nahles zur Debatte in der SPD und zum Erneuerungsprozess. Andrea Nahles im Interview mit der Welt am Sonntag Andrea Nahles bekräftigt die Notwendigkeit, die SPD zu erneuern. Dazu müsse man aber nicht in der Opposition sein. Das gesamte Interview auf spdfraktion.de
  • Garantie des Rentenniveaus ist wichtig und ein großer Fortschritt. Katja Mast, SPD-Fraktionsvizin, erläutert, warum die Sondierungsergebnisse mit der Union in der Rentenpolitik so wichtig sind. Die SPD hat sich gegen den Widerstand der CDU/CSU durchgesetzt und für mehr soziale Sicherheit gesorgt. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf die Rente verlassen können. Dafür hat die SPD in den Sondierungen gesorgt: Noch
 

Stromtrasse in Mudersbach :

Energie und Umwelt

Kampf gegen die Masten wird konkreter

Mudersbach. Die Einwohnerversammlung hallt nach - und vor allem das Szenario, im Schatten eines 60 Meter hohen Strommasten zu leben, scheint die Menschen in Mudersbach und Birken zu mobilisieren: Mittlerweile formiert sich der Protest.

Seit kurzem liegen in den Gemeindebüros Mudersbach und Niederschelderhütte Unterschriftenlisten aus. Unter der Überschrift "Vorsicht! 380 000-Volt-Hochspannungsfreileitung und 60 Meter Strommasten im Wohngebiet!" können alle Betroffenen dokumentieren, dass sie die Amprion-Pläne ablehnen. "Die derzeitige Planung hat keine Akzeptanz in der Bevölkerung", heißt es im Begleittext der Liste weiter.

Abrücken von der Wohnbebauung gefordert

Natürlich ist das drängendste Problem das Neubaugebiet Stroth; aber auch die Anlieger aus dem Bereich des Dammichts dürften sich und ihre Interessen in der Unterschriftenliste wiederfinden: Explizit wird ein deutliches Abrücken von der Wohnbebauung gefordert. "Und wir reden nicht von acht Metern. Da ist ja genügend Platz", meinte Ortsbürgermeister Maik Köhler im Gespräch mit der SZ. Er setzt jetzt darauf, dass sich möglichst viele Bürger auf der Unterschriftenliste eintragen. Um noch mehr Menschen zu erreichen, werde man klären, ob die Listen auch in Geschäften oder Tankstellen ausgelegt werden können, sagte Köhler.

Gründung einer Bürgerinitiative steht im Raum

Darüber hinaus steht nach wie vor die Gründung einer Bürgerinitiative im Raum. Köhler würde das sehr begrüßen, stellte aber auch klar, dass die Gemeinde nur unterstützen und nicht selbst aktiv werden könne. Deshalb sei es wichtig, "dass sich zeitnah ein paar Leute finden, die bereit sind, sich federführend zu engagieren". Wer Interesse hat, sich einzubringen, kann sich telefonisch ans Gemeindebüro wenden oder eine Mail schreiben: post@mudersbach.net. Die Gemeinde baut in ihrem Kampf gegen die Strommast-Giganten aber nicht nur auf die Bürgerproteste: Köhler hat das Thema vor einigen Tagen auch mit dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel besprochen und diesen um Unterstützung gebeten. Rüddel wolle jetzt versuchen, seine Kontakte spielen zu lassen, um einen Vertreter der Bundesnetzagentur nach Mudersbach zu holen. "Es wäre hilfreich, mit jemanden von der Entscheidungsebene zu sprechen", sagte Köhler.

Siegener Zeitung (damo) am 17.06.2013

 

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