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Aktuelle Informationen :

  • Bundesparteitag in Bonn – SPD tritt in Koalitionsverhandlungen ein. Das ist gelebte Demokratie. Nach einer leidenschaftlichen und kontroversen Debatte hat der SPD-Parteitag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU. Über 3.000 Delegierte und Gäste haben in einer emotionalen Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die SPD gerungen und das Für und Wider von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU diskutiert. „Lebendige Demokratie“, so beschrieb
  • Andrea Nahles zur Debatte in der SPD und zum Erneuerungsprozess. Andrea Nahles im Interview mit der Welt am Sonntag Andrea Nahles bekräftigt die Notwendigkeit, die SPD zu erneuern. Dazu müsse man aber nicht in der Opposition sein. Das gesamte Interview auf spdfraktion.de
  • Garantie des Rentenniveaus ist wichtig und ein großer Fortschritt. Katja Mast, SPD-Fraktionsvizin, erläutert, warum die Sondierungsergebnisse mit der Union in der Rentenpolitik so wichtig sind. Die SPD hat sich gegen den Widerstand der CDU/CSU durchgesetzt und für mehr soziale Sicherheit gesorgt. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf die Rente verlassen können. Dafür hat die SPD in den Sondierungen gesorgt: Noch
 

Gemeinde Mudersbach will keine Windräder :

Energie und Umwelt

Die Kommunalpolitiker sehen unverantwortliche Eingriffe in den Lebensraum der Menschen und die Natur.

Geht es nach der Ortsgemeinde Mudersbach, wird sich sowohl im Giebelwald als auch im Höhwald auf beiden Seiten des Siegtals niemals ein Windrad drehen. Eine entsprechende Forderung hat der Rat am Donnerstag Abend in einem einstimmig verabschiedeten Beschluss formuliert.

Die SPD-Fraktion hatte das Thema auf die Tagesordnung gebracht, und Vorsitzender Karl-Heinz Haepp ließ vor allem an den Grünen kein gutes Haar. „Grüne Ministerinnen kommen, grüne Ministerinnen gehen, doch lasst, um Gottes Willen, unsere wertvollen Wälder bestehen!“

Das Siegtal zwischen Niederschelderhütte und Kirchen sei wohl das engste im gesamten Verlauf der Sieg. Es sei unstrittig, dass riesige Anlagen auf den Höhenzügen eine erdrückende Wirkung entfalten würden. Ein sinkender Wohnwert wäre die Folge. Allein schon die Trassen zu den einzelnen Standorten führen nach Meinung von Haepp zu einer unverantwortlichen Schädigung der wertvollen Waldbestände. Gerade aber auch wegen der funktionierendem Wasserwerke vor Ort müsse man die Nutzung der Windkraft in diesem Bereich ablehnen.

Die Landesregierung wird aufgefordert, ihre Planungen für den Staatsforst im Giebelwald zurücknehmen. Außerdem will der Mudersbacher Rat für den Höhwald eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit allen Nachbarkommunen, um die Interessen der Menschen in der VG Kirchen zu wahren. Kurzum: Nach derzeitigem Kenntnisstand lehnt die Gemeinde Mudersbach Windkraftanlagen im Giebelwald und im Höhwald ab.

Ortsbürgermeister Maik Köhler begrüßte ausdrücklich den Beschluss. Sollten tatsächlich eines Tages die Anlagen kommen, werde man sich nachts wie auf der Landebahn eines Flughafens fühlen. Scharfe Kritik übte Köhler an der in seinen Augen planlosen Umsetzung der Energiewende und der „überzogenen Förderung“ für erneuerbare Energien in Deutschland: „Da hakt es an allen Ecken und Kanten.“

Siegener Zeitung thor am 20.12.2013

 

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